Ich sage Dir, dafür bist Du nicht zu alt!

Generation Internet – wer ist das?

Das frage ich mich. Anfang 1990 kamen immer mehr Menschen außerhalb der beruflichen Nutzung mit dem Internet in Berührung. Die ersten Generationen wurden mit der Internetnutzung groß.

Warum sind viele in meinem Alter nur bedingt im Internet? 

Es gibt ausführliche Webseiten zur Geschichte des Internets, z. B. Wikipedia. Ich habe davon nicht wirklich viel verstanden. Aber die Geschichte interessiert mich jetzt auch nicht.

Generation X

Bist Du online?

Nein, warum nicht - Du kannst es nicht -

Du bist zu alt?

Ich will Dir

Mut machen

online zu gehen,

Neues zu wagen,

egal was und wann!

Bundesministerium zu den Jugendlichen der Generation Internet

Laut einer Pressemeldung  “Neue Studie zeigt die ‘Generation Internet’ zwischen Glück und Abhängigkeit” vom 19.11.2018 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend schauen rund 41 Prozent der 14 bis 24-Jährigen der digitalen Zukunft mit Skepsis entgegen. Das hätte ich jetzt wirklich nicht gedacht. Die Vorstellung zukünftig alles nur noch über das Internet regeln zu können, macht ihnen Angst. Viele wünschten sich in Zukunft weniger online zu sein. Wobei sie mit den mobilen Geräten aufwachsen. Auch wehren sie sich gegen die Vorstellung der älteren Generationen, dass sie von Geburt an schon „Digitale Native“ sein. (Link zur Studie)

Kurzes Video zur Sicherheit im Internet

Bertelsmann Stiftung über die Senioren oder „Silver Surfer“

Senioren im Internet

Gleichzeitig zeigt eine Studie der Bertelsmann Stiftung laut Zeit Online vom 24.07.2019, dass sich ältere Menschen mit über 70 Jahren unsicher dem Internet gegenüber fühlen.

„Nur ein Drittel der über 70-Jährigen fühlt sich sicher im Umgang mit dem Internet. Dabei könnten digitale Kompetenzen Senioren helfen, selbstbestimmter zu leben.

Die Mehrheit der älteren Menschen in Deutschland ist unsicher im Umgang mit dem Internet und der digitalen Welt. Das ergab eine repräsentative Befragung des Marktforschungsunternehmens Kantar unter rund 1.000 Menschen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

Laut der Studie Digitale Kompetenzen im Alter sind unter den 60- bis 69-Jährigen nur 41 Prozent sicher oder sehr sicher im Umgang mit dem Internet. In der Gruppe 70+ behauptet das jeder Dritte von sich. Unter den 14- bis 29-Jährigen sind es 79 Prozent, die sich im Umgang mit dem Internet sicher bis sehr sicher fühlen. Über alle Altersklassen hinweg sagen das rund 63 Prozent der Befragten von sich.

Ein ähnliches Bild zeigt sich, wenn die Befragten ihre eigenen Kenntnisse digitaler Technologien einschätzen: Bezeichnen 64 Prozent aller Befragten die eigenen Kenntnisse als eher gut bis sehr gut, so sind es bei den 14- bis 29-Jährigen 89 Prozent, bei den 60- bis 69-Jährigen 50 Prozent und bei den über 70-Jährigen bloß 36 Prozent.“

Wichtig ist meines Erachtens: „Der Untersuchung zufolge sind rund zehn Millionen Menschen bundesweit offline – bei über 75 Prozent handelt es sich dabei um Bürger jenseits der 65 Jahre.

Dabei werden Internet und digitale Technologien laut der Studie für immer mehr Alltagsbereiche wichtig. Und die Innovationsgeschwindigkeit nimmt weiter zu.“ 

(Bericht Zeit Online)

Für junge und junggebliebene Menschen ist es selbstverständlich zu twittern, chatten oder zu surfen. Sie versenden Emails und gehen online shoppen. Senioren sind allerdings wesentlich zurückhaltender und erhalten wenig Hilfe, wenn es darum geht, mit dem Internet in Kontakt zu kommen. Laut einer Studie zur Internetnutzung bleiben 20 Millionen Senioren auf der Strecke.

Generation X

– zwischen Jung und Alt - Best Ager

Ich frage mich, was ist mit meiner Generation? Wo stehen wir die sogenannten Best Ager? (Wobei dieser Begriff mir immer noch irgendwie quer kommt.) Was ist mit den Generationen, die zwischen der „Generation Internet“ und den „Silver Surfern“ bzw. Senioren liegen? Also die 50Plus und 60Plus Menschen, zu denen ich ja auch gehöre.

Auf dem Blog des Unternehmens bt Berliner Team habe ich einen sehr ausführlichen Text zu den verschiedenen Generationen sowie die Grafik (2016-2020) gefunden, die die verschiedenen Generationstypen deutlich macht. (Link bt Berliner Team)

Dies wäre eine grobe Aufteilung der Generationen.

1945 – 1965 = Babyboom (= die Generation nach dem zweiten Weltkrieg mit den steigenden Geburtenraten)
1965 – 1980 = Generation X (oder Generation Golf, oder No-Future-Generation)
1980 – 1999 = Generation Y (Millennials)
1995 – 2010 = Generation Z
ab ca. 2010 = Generation Alpha (Digital Natives)

Im Internet findet ihr sehr viele Grafiken zu den Generation Charts oder Populationspyramiden. Ich entscheide mich die Grafik der o.g Seite zu verlinken, um zu zeigen, um welche Altersgruppen es sich bei meiner Frage handelt. Es sind die Generation Babyboom und die Generation X.

Internetseiten zu weiteren Informationen und Grafiken

Populationspyramide (engl.)

Wikipedia zur Altersstruktur

Was machen Menschen im Alter von Mitte 40 bis Ende 60 im Internet?

Diese Generation X und Baby-Boom erleben gerade die Phase, wo ihre Kinder groß sind, sie schon Großeltern sind und gerade in Rente gehen. In einem Text habe ich gelesen, dass die Best Ager zu den kaufkräftigen und konsumfreudigen Altersgruppen gehören und sich im Schnitt so ca. 10 Jahre jünger fühlen. Ich würde sagen, es kommt darauf an wie spät am Tag ich gefragt werde. Einige von uns haben schon viel mit dem PC und dem Internet zu tun gehabt und andere eben noch gar nicht. Aber dies ist die Generation die stetig im Internet wächst.

Der Großteil ist mittlerweile schon gut vernetzt. Sie sind mitten in der Digitalisierung und haben den Fortschritt der Technologien und des Internets miterlebt. Auch die sozialen Netzwerke oder auch Business-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn werden immer vertrauter. Sie drängen immer mehr in die Sozialen Netzwerke was dann zur Folge hat, dass zum Beispiel die Generation Y und Z dadurch Facebook verlässt, da es peinlich ist, wenn man seine Eltern als Freunde vorgeschlagen bekommt. Also Y und Z, das sind dann die Kinder von X und Babyboom.

Liest sich schon irgendwie seltsam, Generation X, Y und Z! Fangen die in den Statistiken dann wieder mit A an? Schaut oben noch einmal hier links in der Liste, die jüngste Generation ist tatsächlich Alpha.

Die Digitalisierung ist noch längst nicht an ihrem Höhepunkt. Ich kann alle verstehen, die Angst davor haben. Nur wir werden nicht mehr zurückkönnen. Wir müssen aus dem was da ist, lernen und das Beste machen. Die Chancen, die darin liegen, sind enorm.

ARD/ZDF-Onlinestudie 2018: Zuwachs bei medialer Internetnutzung und Kommunikation

“Kurz und knapp
• Der Anteil der Onliner ist in Deutschland erstmals auf über
90 Prozent gestiegen, drei Viertel der Bevölkerung gehen täglich
online.
• Mediales Internet boomt: Video-Streamingdienste, Mediatheken
und Audioangebote legen deutlich zu.
• Das Smartphone ist universaler Alltagsbegleiter, Videodienste
laufen am häufigsten über das TV-Gerät.
• Ein Drittel der Bevölkerung hat schon Erfahrungen mit Sprachassistenten gemacht.”

(Zitat und Grafik des Artikels zur Onlinestudie von ARD und ZDF von Beate Frees und Wolfgang Koch.) Hier geht es zum ganzen Dokument!

Statistik der aktuelle ARD-ZDF-Onlinestudie - aktuelle Version 29.01.2019

Eine sehr interessante und wesentlich ausführlichere Ausarbeitung zu dem Thema, als ich es jetzt hier versucht habe. Ich kann jedem, der sich für dieses Thema interessiert, diesen Artikel nur empfehlen. 

 

Generation X ist online

Hast Du Dir die Grafik der Onlinestudie von ARD und ZDF angesehen? Auf der Seite zur Onlinestudie findest Du noch mehr dazu.

Dreiviertel der 50Plus-Menschen sind schon im Internet. Höre ich mich in der Familie und im Bekanntenkreis um, sind die meisten aus dem 50Plus- und 60Plus-Alter sehr wohl in irgendeiner Art und Weise online. Sie nutzen das Smartphone, ein Tablet oder den Laptop. Einige haben es sich selber beigebracht, andere fragen vielleicht die Kinder oder haben es sogar schon gelernt. 

Generation X ist ebenso wie die Baby-Boom Generation immer weiter auf dem Weg im Internet. Deshalb legen immer mehr Plattformen oder auch Händler ihren Fokus auf diese Altersgruppe. 

Die Antwort “Internet? Dafür bin ich zu alt!” zählt heute nicht mehr und dennoch hört man es manchmal. Es wird solange noch zu hören sein, bis die Generationen X und Baby-Boom zu den Silver Surfern gehören. – Diese Begriffe sind einfach seltsam, aber absolut in Mode. –

Wenn die Generation Internet oder Z (also unsere Kinder oder eher Enkelkinder) selber eines Tages zu den Senioren gehören und längst die nächsten Generationen die Welt und das Internet “beherrschen”, dann wird es diese Antwort “Dafür bin ich zu alt.” wohl nicht mehr geben. Wenigstens soweit es das Internet und dessen Nutzung betrifft. 

Aber vielleicht liegt dem Alter der Zweifel inne?

Zu alt oder was?

Es gibt natürlich noch jede Menge Menschen, die nicht online sind. Aber es hat nicht immer etwas mit dem Alter zu tun. Wie ich oben schon aus der Pressemitteilung des Ministeriums zitiert habe, auch in den jüngeren Generationen sind manche z.B. aus Angst nicht online. 

Wir haben immer die Möglichkeit, auch im Alter noch etwas zu lernen. Genauso wie es legitim ist, nicht mit dem Mainstream zu gehen und es auch nicht lernen zu wollen. Manche lehnen es einfach ab, sie brauchen es nicht.  

Die Generation X und Baby-Boom sind die Generationen, die auch noch viel analog lesen, Zeitungen, Magazine, Bücher usw. Mit dem einen sind wir aufgewachsen und in dem anderen hinein gewachsen. 

Ich gehe davon aus, dass unsere Altersgruppe eher die bekannten Medien nutzt, einfach weil sie sich dann nicht umstellen muss. 

Profil Bild Andrea Sundermann

So geht es mir

Ich bin 54 Jahre alt (also Generation X) und die Kinder sind alle aus dem Haus. Mein Mann und ich haben das Haus einem unserer Söhne zum Wohnen überlassen. Wir selber sind in eine kleinere Wohnung gezogen und haben unseren Haushalt „abgespeckt“. Diese Wohnung könnte auch einer von uns allein bewohnen und halten. Ist doch so, darüber denkt man doch schon mal nach. Wir sind beide berufstätig, jedoch gesundheitlich schon etwas mitgenommen. Ich verschone Dich jetzt mit Krankengeschichten. Bei mir ist noch nicht sicher, ob ich wieder ganz in den Beruf zurückgehen kann. So schaue ich mich im Internet nach verschiedenen Möglichkeiten um. Ich lese viel und suche mir Onlinekurse aus.

Ich weiß, dieser Satz ist old school, früher wäre ich nicht so leicht an diese Informationen gekommen. Bei dieser Suche habe ich das Bloggen wieder für mich neu entdeckt und spezifisch dazu einen Summit 2019 mitgemacht. Ich habe eine Beschäftigung und kann mich etwas fortbilden.

Ich selber habe schon in den 80er Jahren am Computer gelernt, auch Programmieren in Basic. Seit dieser Zeit habe ich immer am PC gearbeitet, beruflich wie auch privat. Meine erste Homepage hatte ich ca. 1996. Es war eine private Internetseite zu Literatur und zu den Malern Spitzweg und Zille.

Von 2010 bis 2015 habe ich meinen ersten Blog geschrieben. Dabei ging es hauptsächlich um den christlichen Glauben, Theologie, Liturgie und, dass ich benediktinische Oblatin bin.

Mein neuer Blog soll ein Neuanfang sein. Vielleicht nebenberuflich als Virtuelle Assistentin und auf jeden Fall als Bloggerin 50Plus zu den Themen, die mir am Herzen liegen, Literatur und Schreiben, auch Oma-Hobbies und zum Thema christlich konkret sein in der Welt. 

Trau Dich online zu sein und nutze es

Mit dieser Wende mitten im Leben bin ich nicht allein. Für die Jüngeren ist das Internet selbstverständlich und das muss es für uns auch werden. Gerade im Internet liegen die Chancen, die Informationen und die Inspirationen.

Jetzt einen Onlinekurs machen! Hier wäre zum Beispiel eine Plattform “udemy” mit Kursen zu allen möglichen Themen. Auch dazu, wie man das Internet nutzen kann, allerdings sind auch sehr viele fremdsprachige dabei. Oder per Internet sich an einer Uni einschreiben und Gasthörer werden. All das, was wir immer schon wissen wollten, können wir jetzt lernen.

Ich möchte allen, die sich nicht trauen Mut machen und sagen, lernt es mit dem Internet und den Social Medien umzugehen. Wie ihr gesehen habt, sind gerade wir die mittleren Alters sind, also im besten Alter immer aktiver. Wir legen unseren Fokus auf Nachrichten, Informationen und ich spreche jetzt mal von mir, wir haben kein Interesse an medialer aggressiver Berieselung. Stimmt doch, oder? Unterhaltung ja, aber im Vordergrund stehen Informationen und Kommunikation.

Im Netz ist man nicht allein

Es gibt immer wieder diesen Punkt, wo man sich sagt, egal jetzt mache ich es oder ich muss jetzt etwas ändern. Manchmal ändert sich auch einfach etwas in den Lebensumständen. (Blogartikel Blog-Neuanfang oder Einleitung zu den Best-Ager-Seiten)

Im Netz ist man nicht allein! Es gibt Gruppen, in denen man sich austauschen kann. Ganz hervorragende Influencer, die über Mode, Gesundheit und Ernährung berichten. Blogger, die Informationen zusammensuchen und bereitstellen. Mit

Tipps und Empfehlungen

helfe ich Dir, Dich im weltweiten Netz zurechtzufinden. Wenn Du Fragen und Anregungen hast, schreibt mir.

Pass’ aber beim Surfen im Internet auf und schaue Dir die Informationen mit gesundem Menschenverstand an. Es gibt auch sehr viele falsche Seiten. Deshalb empfehle ich zum Beispiel die nebenstehenden Internetseiten. Hier findest Du wertvolle und gute Informationen.

Deine Andrea

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