Liebe geben

Gott liebt uns

Dies ist ein Upcycling eines Beitrages “Gedanken zum Chat von gestern” vom 27.02.2014

Ja, an Gottes Fügung glaube ich. Jeder Mensch, der einem begegnet hinterlässt in irgendeiner Art eine Spur im Leben. Gott hat uns auf einander hin nach seinem Bilde geschaffen. Und so brauchen wir einander in jeder Art, jeder auf andere Weise und jeder ist ein Gedanke Gottes. So schreiben wir das Buch der Schöpfung – in jedem Wort, in jedem Blick, auch in den negativen Dingen des Lebens.

Gerade an ihnen wachsen wir. Wir müssen dieses Leben wirklich leben und da zählt alles. Wenn wir nicht einander halten, wer dann?

Gott begegnet uns im Nächsten, halten wir einander, so hält uns Gott. Das heißt aber nicht, dass wir nur Empfangende sind. Auf Gott bezogen stimmt das, er hat uns zuerst geliebt. Aber wir empfangen nur, wenn wir geben. Erst wenn wir von der Gnade geben, wird diese Gnade wirksam und wir empfangen. So sehe ich das.

Ich gebe meinen Kindern die Liebe, die ich für lebenswert halte. Ich wünsche mir, dass sie diese Liebe weitergeben. Ich wünsche mir, dass es irgendwann jemanden in ihrem Leben gibt, den sie lieben können. Deshalb kann darin niemals ein Fehler sein! Egal wen sie lieben. Daraus kann nichts böses entstehen.

Nur leider haben viele nicht diesen Wunsch, sondern da ist es wichtig erstmal etwas zu bekommen. Das geht nicht, dadurch entsteht Zwietracht, Neid und Ärger.

Schließe ich aber mit mir Frieden, kann ich ihn weitergeben. Vergebe ich, so wird mir vergeben.

Deshalb sind dies die wichtigsten Gebote: Du sollst Gott lieben und liebe deinen Nächsten wie Dich selbst. 

Wie kann man dann Menschen, die anders sind, nicht lieben? Ist es dann nicht egal wer sie sind, was sie sind oder wer sie sein wollen?

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